Manuel Tolle Google+

Arbeit

Arbeit – seit Menschen gedenken, gehört sie dazu

Die meisten Menschen verbinden mit Arbeit einen geregelten Tagesablauf, die Anstellung bei einem Arbeitgeber und eine mehr oder weniger notwendiges Übel um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Doch Arbeit bedeutet nicht zwangsläufig ein Anstellungsverhältnis, aus dem eine Entlohnung hervorgeht. Auch andere Formen tauchen in unserer nicht nur heutigen Gesellschaft auf.

Subsistenzwirtschaft

Die Subsistenzwirtschaft ist wohl die klassischste Form der Arbeit. Übersetzt werden kann dieser Begriff mit Selbstversorgung. Bereits zu Zeiten der Jäger und Sammler gab es Subsistenzwirtschaft. Damals war es sogar noch die einzige Form der Arbeit.  Die Männer haben Mammuts gejagt und die Frauen Beeren gesammelt, um die Familie zu versorgen.
 
Dies hat sich bis zur heutigen Zeit natürlich grundlegend geändert. Dennoch gibt es viele Entwicklungs- und Schwellenländer, in denen die Subsistenzwirtschaft bis zu 20 % der gesamten Wirtschaftsleistung des Staates ausmacht. Doch es gibt auch noch weitere Formen der Arbeit, für die es kein Entgelt gibt. So kam im Mittelalter verstärkt der Tauschhandel auf. Durch eigene körperliche Arbeit produzierte Güter wurden einfach gegen andere Produkte eingetauscht. Auch während der Weltkriege und danach gab es viel Tauschhandel.

Arbeit kann auch Spaß machen

Es wird allerdings nicht nur gearbeitet, um sein Überleben zu sichern. Viele Menschen verrichten Arbeit in ihrer Freizeit. Ein klassisches Beispiel dafür ist die Gartenarbeit, bei der in körperlicher Anstrengung das Grundstück verschönert wird. Dafür verlangt natürlich niemand von irgendwem ein Entgelt oder eine Belohnung. Die Arbeit wird lediglich zum Vergnügen verrichtet oder um das Gefühl zu erreichen, etwas geleistet zu haben.

Der Arbeitsmarkt

Die meisten Menschen verbinden mit Arbeit die Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt. Dabei wird ein Arbeitsvertrag zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer geschlossen. Der Arbeiter verrichtet körperliche oder geistige Tätigkeiten und erhält dafür eine Bezahlung. Dabei zu beachten sind etliche Rahmenbedingungen, die der Staat festsetzt. Dazu gehören Steuerregelungen, Arbeitnehmerschutz, Regelung von Arbeitszeiten und vieles mehr.
 
Da in der Industrienation Deutschland kaum jemand Subsistenzwirtschaft betreibt, ist nahezu jeder Bürger auf einen Arbeitsplatz angewiesen, um sich Nahrung, Kleidung und eine Unterkunft leisten zu können. Da dies bekannter Weise nicht ganz funktioniert, hat der Staat ein Sozialsystem eingerichtet, das Arbeitslosen ein kleines Einkommen zur Verfügung stellt. 

Fazit

Arbeit kann zwar Spaß und Freude bereiten, die meisten Menschen gehen aber arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Die klassischste Form der Arbeit, die Subsistenzwirtschaft, tritt in unserem modernen Industriestaat dabei kaum noch auf. Wer keine Arbeit findet, wird vom Staat finanziell unterstützt, da in Deutschland der Solidaritätsgedanke stark ausgeprägt ist.

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