Manuel Tolle Google+

Aushilfsjob

Aushilfsjob - etwas Geld nebenbei

Gerade in der Wintersaison werden für das Weihnachtsgeschäft kurzfristige Aushilfen gesucht. Neben weihnachtlich geschmückten Schaufenstern sind daher immer wieder Schilder wie Aushilfe gesucht zu finden. Gerade Schüler und Studenten werden für diese Jobs bevorzugt und freuen sich darüber, ihre Kasse ein bisschen aufzubessern. Doch was unterscheidet genau einen Aushilfsjob von einem Minijob oder der Teilzeitarbeit?

Aushilfsjob – was bedeutet das genau?

Als Aushilfsjob versteht man rein formal eine zeitlich befristete Tätigkeit, die meist ohne spezielle Ausbildung ausgeübt werden kann. Wie der Name schon sagt, ist also der Arbeitgeber meist nicht auf der Suche nach einer festen Arbeitskraft, sondern nach einer Aushilfe. Man kann jedoch nur von einem Aushilfsjob sprechen, wenn die 400 € Grenze nicht überschritten wird. Dabei ist die Arbeitszeit unerheblich. Natürlich ist es auch möglich, einmal weniger als 400 € im Monat zu verdienen.
 
Bei einem Aushilfsjob bekommt man demzufolge kein festes Monatsgehalt. Das bedeutet für den Arbeitnehmer, dass er keine Sozialleistungen zahlen muss, und für den Arbeitsgeber, dass nur ein kleiner Teil zur Renten- und Krankenversicherung beigetragen werden muss. Bei einem Minijob hingegen darf die Beschäftigung in einem Jahr nicht länger als 2 Monate bzw. 50 Arbeitstage andauern. Der Verdienst ist dabei unerheblich.

Wo sind Aushilfsjob zu finden?

Aushilfsjobs werden vor allem dann ausgeschrieben, wenn mehr Arbeit als sonst anfällt und für einen bestimmten Zeitraum Unterstützung gesucht wird. So werden beispielsweise im Sommer Saisonkräfte für die Strandbar oder im Winter auf dem Weihnachtsmarkt gesucht. Einige Branchen haben so einen höheren Bedarf an Aushilfskräften, wie beispielsweise die Gastronomie.
 
Allerdings sollte man dazu sagen, dass gerade in der Gastronomie meist mehr als 400 € monatlich verdient werden können, da zu dem Lohn in diesem Falle noch das Trinkgeld kommt. Charakteristisch für diese Jobs ist vor allem, dass ungelerntes Personal eingestellt werden kann. So können also auch nur Aufgaben ausgeführt werden, die nach einer kurzen Einweisung ausführbar sind und kein Vorwissen benötigen. Ausnahmen gibt es in diesem Bereich natürlich immer.

Welche Qualifikationen sind nötig?

Mitunter wird für bestimmte Tätigkeiten natürlich auch gelerntes Personal verlangt. Dies ist allerdings für einen Aushilfsjob nicht üblich. Grundsätzlich werden Aushilfen dafür eingesetzt, das gelernte Personal vor allem in der Hochsaison zu entlasten, daher gehören Aufgaben, wie das Einräumen von Regalen, Kellnern oder Kassieren zu den typischen Jobs.

Fazit

Gerade in der Sommer- oder Wintersaison sind gerade Aushilfsjob eine tolle Möglichkeit, Geld zu verdienen. Bestimmte Branchen eignen sich dabei gerade für Schüler und Studenten besonders gut und vielleicht entsteht aus einem Aushilfsjob einmal ein Karrieresprungbrett.

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