Manuel Tolle Google+

Bewerbung

Alles oder nichts – die Bewerbung

Wer auf der Suche nach einem neuen Job ist, der kennt das Prozedere. Job suchen, Bewerbung schreiben und dann das Vorstellungsgespräch. Doch viele vergessen dabei, dass die Bewerbung das A und O ist eine Art Visitenkarte. Ist das Anschreiben lücken- oder fehlerhaft, sinken die Chancen für ein Vorstellungsgespräch drastisch. Meist scheitern die meisten schon an den Formalitäten. Doch wie sollte eine Bewerbung aufgebaut sein? Welche Anforderungen werden heutzutage an die Bewerbungsmappe gestellt?

So sieht die perfekte Bewerbung aus:

1. Lebenslauf

Der Lebenslauf ist nicht nur der erste Teil einer Bewerbung, sondern auch der wichtigste. Die Schwierigkeit beim Lebenslauf liegt darin, dem Personalchef mit nur wenigen Worten von der eigenen Leistung zu überzeugen. Die Länge des Lebenslaufs sollte dabei zwei Seiten nicht überschreiten. Wichtig ist eine klar Gliederung, ein einheitlicher Aufbau und die Aufteilung in Blöcke. Auch wenn man gesetzlich nicht dazu verpflichtet ist, ein Passfoto zu integrieren, wird es jedoch meist gewünscht.
 
Dies sollte oben rechts im Lebenslauf angebracht werden. Voraussetzung für eine gute Bewerbung ist ein lesbarer Schrifttyp (z.B. Arial), angebrachte Schriftgröße, durchlaufende Kennzeichnung (Überschrift und Seitenzahl) und Zeitangaben immer mit vollen Monaten und Jahren. Nach der Überschrift sollten zuerst Angaben zur Person folgen, danach Angaben über die Berufserfahrung. Während Berufseinsteiger ihren Lebenslauf meist chronologisch ordnen, können Berufserfahrene in diesem Punkt auch gerne genau anders herum vorgehen. So rückt die erworbene Berufserfahrung in den Vordergrund. Am Ende sollte man das Anschreiben unter dem Ort und Datum mit Vor- und Zunamen handschriftlich unterschreiben.

2. Motivationsschreiben

Im Gegensatz zum Lebenslauf sollte das Motivationsschreiben nur 7-15 Zeilen Fließtext umfassen und dem Arbeitsgeber in kurzen, prägnanten, aber sprachlich gewandten Sätzen über die eigene Motivation und Kompetenz informieren. Die sogenannte dritte Seite stellt somit eine Art Qualifikations-Profil dar. Die ersten Sätze sollten den Grund des Anschreibens zusammenfassen. Danach sollte eine Art Selbsteinschätzung folgen, die die besten Qualitäten noch einmal hervorhebt. Im nächsten Abschnitt werden prägende berufliche Erfahrungen und fachliche Kenntnisse aufgelistet. Soziale Kompetenz und persönliche Stärken sollten ebenfalls hervorgehoben werden.

3. Anlagen

Allgemein kann man sagen, dass jede berufliche Station vorzugsweise mit einem Zeugnis belegt werden sollte. In den Anlagen am Ende der Bewerbung können also Urkunden über den letzten Hochschulabschluss oder andere Zertifikate beigelegt werden. Natürlich sollte man nie das Original, sondern lediglich eine Kopie versenden. Dabei ist vor allem auf eine gute Qualität der Kopie bei Einreichen der Bewerbung zu achten.

Fazit

Das, was ein Personalchef zuerst von einem Bewerber zu sehen bekommt, ist die Bewerbung. Sie sollte also nicht nur sprachlich gut geschrieben sein und die Qualitäten hervorheben, sondern auch formal richtig aufgebaut sein. Die Bewerbung ist somit eine Art erste Arbeitsprobe und sollte voll und ganz überzeugen.

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