Manuel Tolle Google+

Schülerjob

Einstieg ins Berufsleben: Der Schülerjob

Das alltägliche Leben wird immer teurer. Das Spüren vor allem junge Leute, die es sich kaum noch leisten können, ihre Freizeit mit Kinobesuchen oder Sportvereinen zu gestalten. Aus diesem Grund suchen sich viele eine Nebenbeschäftigung wie einen Ferienjob oder im besten Fall einen kontinuierlichen Schülerjob.

Wo kann ein Schülerjob ausgeführt werden?

Wer sich dazu entschließt, schon in jungen Jahren das erste, eigene Geld zu verdienen, dem stehen eine Menge Möglichkeiten zur Verfügung, diesem Wunsch nachzugehen. Eine sehr häufige Wahl ist das Austragen von Zeitungen oder Prospekten. Das Gute daran: Diese Beschäftigung kann schon ab einem Alter von dreizehn Jahren ausgeführt werden. Der zeitliche Aufwand ist dabei jedem Schüler zumutbar, wobei natürlich beachtet werden muss, dass die Verdienste dementsprechend nicht all zu hoch ausfallen.
 
Für eine erste Tätigkeit ist dies jedoch absolut ausreichend. Für die etwas älteren Schüler kommen bereits Schülerjobs, wie Kellnern oder Verkaufen, in Frage. Ab sechzehn Jahren ist es möglich, sich im Service ein hübsches Nebeneinkommen zu sichern, wobei in den meisten Fällen noch ein ordentliches Trinkgeld herausspringt. Allerdings ist hierbei auch der zeitliche Aufwand schon deutlich höher und die Arbeitszeiten sollten in keinem Fall mit schulischen Veranstaltungen kollidieren.
 
Optimal ist dementsprechend der Einsatz an Wochenenden. Nicht zu vergessen ist die Möglichkeit, durch einfache Hausarbeiten, wie Rasenmähen oder Putzen bei Nachbarn oder Bekannten, Geld dazuzuverdienen. Wer kreativ ist und Bereitschaft zeigt, seine Freizeit zu opfern, dem sind keine Grenzen gesetzt.

Gesetzliche Regelungen beim Schülerjob

Gerade bei der Beschäftigung von Minderjährigen gib es einige gesetzliche Regelungen, die unter Umständen den Schülerjob ein wenig einschränken. So dürfen Jugendliche nicht länger als acht Stunden am Tag und 40 Stunden in der Woche arbeiten. Dabei darf diese Zeit nicht vor sechs Uhr und nicht nach 20 Uhr erfolgen. Auch die Arbeit an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen ist strengstens untersagt. Insgesamt sollte die Tätigkeit den Schüler nicht überfordern und die Leistungsfähigkeit in der Schule einschränken. Sind diese Voraussetzungen beachtet, steht einem Schülerjob nichts mehr im Wege.

Vorteile eines Schülerjobs

Viele denken bei der Ausübung eines Schülerjobs nur an den Verdienst. Doch das ist nicht das einzige, was der Jugendliche aus einer solchen Arbeit mitnehmen kann. Schließlich handelt es sich dabei um die erste Begegnung mit dem Berufsleben. So sammelt man schon früh praktische Erfahrungen und lernt den Umgang mit Kollegen und Kunden. Gerade im Lebenslauf signalisieren solche Beschäftigungen Leistungsbereitschaft, Durchhaltevermögen und Zielorientierung. Der Schüler selbst erlernt durch den Schülerjob den verantwortungsvollen Umgang und die Bedeutung des Geldes.

Fazit

Ein Schülerjob verhilft Jugendlichen, ihre Freizeit ohne Geldsorgen gestalten zu können und ermöglicht zugleich das Sammeln erster beruflicher Erfahrungen.

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