Manuel Tolle Google+

Partnerprogramme

Partnerprogramme – für beide Seiten ein Gewinn

Mehr als zehn Millionen Webseiten sind in Deutschland unter .de registriert, wobei viele dieser Webseiten lediglich privat genutzt werden. Einige dieser Webseiten versuchen mit Partnerprogrammen die Kosten für Servernutzung wieder auszugleichen.

Der Weg zum Partnerprogramm

Um Partnerprogramme nutzen zu können, gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit ist die direkte Anfrage auf der Webseite des Partners. Viele Webseiten, die Produkte oder Dienstleistungen verkaufen, haben auch ein Partnerprogramm, um ihre potentielle Klientel zu erweitern. Die zweite Möglichkeit für Partnerprogramme sind sogenannte Partnernetzwerke. Auf diesen Webseiten muss man Daten zur eigenen Webseite angeben, damit sich die potentiellen Partner ein Bild der Webseite machen können.
 
Um etwaigen Imageschäden vorzubeugen, werden Webseiten mit fraglichem Inhalt abgelehnt und lediglich seriöse Webseiten angenommen. Sobald dieser Check vollzogen wurde, stellt der Partner Werbemittel zur Verfügung, die man auf der eigenen Webseite einbauen kann. Diese Werbemittel werden als Code weitergegeben, der schon sämtliche Informationen enthält, damit der Verkauf des Produkts oder der Dienstleistung dem richtigen Partner zugeschrieben werden kann. Durch Partnerprogramme kann man relativ blanke Seiten sehr gut ausfüllen.

Die Vergütung der Partnerprogramme

Je nachdem was der Partner anbietet, wird ein erfolgreicher Produktverkauf prozentual oder fest vergütet. Es gibt den sogenannten Pay-per-lead, bei dem eine erfolgreiche Anmeldung zu einem Newsletter oder auf einer Webseite vergütet wird. Diese Leads werden in der Regel mit einem festen Betrag vergütet. Pay-per-Sale dagegen bedeutet, dass der erfolgreiche Verkauf entweder prozentual oder fest vergütet wird. Hier kann man noch einmal zwischen der Vergütung eines einzelnen Produktverkaufs und der kumulierten Vergütung aller Verkäufe unterscheiden.

Vorsicht bei Weitergabe der Provision

Manche Partnerprogramme, z.B. Browsergames, haben damit zu kämpfen, dass die Vergütung von den Webseitenbetreiber an die Kunden weitergegeben wird. Sogenannte Cashback-Seiten bezahlen ihre User für Aktivitäten im Internet, ein Einkauf oder eine Anmeldung wird teilweise sehr gut vergütet.  Um Trittbrettfahrern vorzubeugen haben diese Partnerprogramme Bedingungen gestellt, damit neue Anmeldungen nicht sofort vergütet werden und Scheinanmeldungen vorbeugen.
 
Doch oft sind auch diese Bedingungen nicht genug, wodurch es einige Lead-Programme verboten haben, die Provision weiterzugeben. Werden diese Gebote nicht eingehalten, kann man vom Partnerprogramm ausgeschlossen werden und das bis dahin Verdiente wird nicht ausgezahlt. Sollte man also eine Cashback-Vergütung geplant haben, muss man aufpassen, dass die angebotenen Partnerprogramme dieses nicht verbieten.

Fazit

Alles in allem sind Partnerprogramme eine klassische Win-Win-Situation, da das Partnerprogramm seinen Marktanteil weiter ausbauen kann bzw. seine Produkte am Markt etablieren kann. Der Webseitenbetreiber kann nicht nur eine leere Seite füllen, sondern auch noch einiges dazuverdienen.

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